Am 10. September 2026 führte ein fächerverbindendes Projekt die Schülerinnen und Schüler der beiden 10. Klassen nach Berlin. Im Mittelpunkt der gemeinsamen Arbeit in den Fächern Kunst und Geschichte stehen die Auseinandersetzung mit Kunstwerken, historischen Entwicklungen und den großen kunsthistorischen Umbrüchen des 20. Jahrhunderts.
Ein passender Ort dafür war die Neue Nationalgalerie in Berlin. Sie bietet mit ihrer bedeutenden Sammlung zur Kunst des 20. Jahrhunderts die Möglichkeit, viele der im Unterricht behandelten Themen unmittelbar am Original zu erleben. Statt Kunstwerke ausschließlich anhand von Abbildungen im Unterricht zu untersuchen, konnten sich die Schülerinnen und Schüler direkt vor Ort intensiv mit ihnen beschäftigen.
Zu den Schwerpunkten des Projekts gehören insbesondere die Bildrezeption und Bildanalyse, darunter auch wissenschaftliche Formen der Bildanalyse, sowie die historische und literaturgestützte Recherche. Gleichzeitig geht es darum, Kunst nicht isoliert zu betrachten, sondern sie in ihren jeweiligen historischen Zusammenhang einzuordnen. Gerade die politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Veränderungen des 20. Jahrhunderts lassen sich auf diese Weise besonders anschaulich nachvollziehen.



Insgesamt nahmen 33 Personen an der Exkursion teil. Für die gemeinsame An- und Abreise nach Berlin wurde der FlixTrain genutzt. Einen Teil der Kosten für die Hin- und Rückfahrt übernahm der Förderverein der BIP-Kreativitätsschule und unterstützte damit die Durchführung des Projekts. Durch diese finanzielle Beteiligung konnte die Belastung für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler beziehungsweise ihre Familien reduziert werden.
Die Exkursion zeigte, wie gewinnbringend es sein kann, verschiedene Unterrichtsfächer miteinander zu verbinden. Geschichte wurde anhand von Kunst sichtbar, während Kunstwerke zugleich vor dem Hintergrund ihrer Entstehungszeit betrachtet werden konnten. Der Besuch der Neuen Nationalgalerie ergänzte damit die Arbeit im Unterricht um unmittelbare Eindrücke und Erfahrungen, die sich im Klassenraum so kaum vermitteln lassen.
